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Anwendung:

Heute wird die Extrakorporale Stoßwellentherapie vor allem angewendet bei:

  • Fersensporn
  • Schmerzhafter Schulter (mit oder ohne Verkalkungen)
  • Tennis-/Golferellenbogen (Epicondylitis)
  • Achillessehnenschmerzen (Achillodynie)
  • Kniescheibenbandschmerzen (Patellaspitzensyndrom)
  • Trochanter Major Syndrom (Ansatztendinose der Muskulatur an der Außenseite des Oberschenkels)
  • Schmerzen an der Schienbeinkante (Tibiakantensyndrom)
  • Adduktorenzerrungen
  • Schmerzhafte Verkrümmung des Penis - IPP (Induratio penis plastica) zur Schmerzbeseitigung
  • Fibromyalgie (Triggerpunkt-Stoßwellentherapie)

Die Erfolgsrate liegt nach Literaturangaben bis zu 90%, was durch eigene Erfahrungen belegt wird.

Der Erfolg einer alternativen Operation ist, abgesehen von der langwierigen Nachbehandlung, deutlich geringer; beim Fersensporn z.B. nur ca. 5%. Die Operation kann auch zur Verschlimmerung führen!

Therapiedauer:

Im allgemeinen sind 3 Sitzungen im Abstand von 1 Woche notwendig. Bei einigen Indikationen bringen weitere Behandlungen eine bessere Schmerzlinderung z.B. bei der IPP.


Nebenwirkungen:

Ernsthafte Nebenwirkungen sind nicht nachgewiesen! Im Einzelfall kann ein kleiner Bluterguß an der Applikationsstelle auftreten. Der Patient verspürt während der Therapie Schmerzimpulse im Rhythmus der Stoßwelle, durch eine lokale Betäubung kann dies verhindert werden.