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Verfahren:

Extrakorporale Stoßwellentherapie
ESWT

Das Verfahren Stoßwellentherapie

Bei der Stoßwellentherapie handelt es sich um ein Behandlung mit hochenergetischem Ultraschall (Schockwelle). Ursprünglich wurde dieses Verfahren in der Urologie zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt. Seit einigen Jahren wird die Stoßwelle auch zur Behandlung bestimmter orthopädischer Erkrankungen mit großem Erfolg angewendet. Sehr gute Ergebnisse werden bei der Behandlung von chronischen Reizzuständen der Sehnenansätzen erzielt. Dieses Verfahren ist der herkömmlichen Operation häufig überlegen (z.B. beim Fersensporn).

Im Falle der orthopädischen Anwendung führt die Stoßwelle im Bereich des erkrankten Gewebes zu stuktuellen und biochemischen Veränderungen, die den Heilungsprozeß einleiten. Es wird dabei, anders als bei der Zertrümmerung von Nierensteinen, die abgegebene Energie so eingestellt, daß die Struktur des Gewebes nicht geschädigt wird.


Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Aplikationsformen (Gerätetypen) der Stoßwellenanwendung in der Orthopädie:

  • Fokusierende Stoßwelle. Es entsteht eine Energiebündelung in einem kleinen Zielbereich.
  • Radiale Stoßwelle. Die Wellenausbreitung erfolgt kugelförmig. Diese Anwendungsart ist relativ neu und wird seit 1999 von einer schweizer Firma EMS angeboten und hat sich weitgehend durchgesetzt. www.ems-medical.com

In meiner Praxis werden beide Wellentypen, je nach medizinischer Indikation eingesetzt. Die Stoßwelle setze ich seit dem Jahr 2000, also kurz nach ihrer Einführung, mit großem Erfolg ein. Es liegt somit ein sehr großer Erfahrungsschatz vor.